Wasserabweisendes Dämmmaterial
Elemente und Teile aus Holz, Kunststoff und Metall
Leicht, flexibel, schwer entflammbar, temperaturbeständig, minimal wärmeleitfähig, hoch schallabsorbierend und gut zu verarbeiten sind die Eigenschaften der Dämmmaterialien »Hanno-Tect-G+-phob« und »Hanno-Tect-F-free«.

Die hydrophobe Imprägnierung verhindert Wasseraufnahme der Dämmstoffe (Bild: Hanno).
Melaminharzschäume der Reihe »Basotect« von BASF verfügen über eine geringe Rohdichte von 10 kg/m³, sind leicht und dämmen sehr gut. Dringt Wasser in einen Schaum ein, erhöht sich sein Gewicht und die Wärmeleitfähigkeit verschlechtert sich. Daher hydrophobiert Hanno die Materialien auf Anforderung, stellt sie also wasserabweisend ein.
Einsatzgebiete für die Materialien gibt es z. B. in der Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimatechnik wie auch in der Raumakustik. Die Dicken der ausschließlich innen einsetzbaren Platten reichen von 10 bis 60 mm. Der Labortest des Herstellers zeigt, wie effektiv die Hydrophobierung der Schäume wirkt: »Tect-F-free« nimmt maximal 94 g/m² auf, »Tect-G+-phob« liegt sogar bei nur 23 g/m². Diese sehr niedrige Wasseraufnahme der Dämmschäume ist laut Hersteller das Ergebnis gezielter Materialoptimierung und besonders dann ein Vorteil, wenn Feuchteeintrag kritisch ist.
Bei dem Test wurde ein Schaumkörper für 24 Stunden 10 mm tief in Wasser gestellt. Anschließend wurde das Prüfstück zum Abtropfen über Eck (aufrechtstehend in einem 45°-Winkel) in einem Gestell positioniert. Vorher und nachher wurde der Körper gewogen, um die Wasseraufnahme zu berechnen.
Die Imprägnierung von »Tect-F-free« enthält dabei keine Fluor- und PFAS-Zusätze. PFAS-Verbindungen sind zwar sehr leistungsfähig und oft schwer zu ersetzen, als sogenannte Ewigkeitschemikalien sind sie aber auch kaum abbaubar und stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein.





