interzum 2027: Strategische Resilienz für Zulieferer
Messen
Die interzum 2027 stellt strategische Resilienz in den Mittelpunkt. Unter dem Leitthema »Beyond Boundaries: Elevating Strategic Resilience« geht es um anpassungsfähige Geschäftsmodelle, belastbare Lieferketten und neue Kooperationen in der Möbelzulieferindustrie.

Maik Fischer, Director der interzum (Bild: koelnmesse).
Vom 11. bis 14. Mai 2027 richtet die interzum in Köln den Blick auf strategische Resilienz als Zukunftsthema der internationalen Möbelzulieferindustrie. Das Leitthema lautet »Beyond Boundaries: Elevating Strategic Resilience« und soll einen gemeinsamen Rahmen für zentrale Branchenthemen schaffen sowie Ausstellern ermöglichen, ihre Lösungen im Zusammenhang mit widerstandsfähigen Strukturen, Anpassungsfähigkeit und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit zu präsentieren.
»Strategische Resilienz ist zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für die internationale Zulieferindustrie geworden. Mit dem Leitthema der interzum 2027 schaffen wir einen gemeinsamen Rahmen, der Orientierung bietet, den internationalen Branchendialog fördert und Zukunftsstrategien sowie Innovationen sichtbar macht. Die interzum bringt führende Unternehmen, renommierte Expertinnen und Experten und ein hochkarätiges Fachpublikum zusammen und zeigt, mit welchen Materialien, Komponenten, Technologien und Konzepten die Branche den Wandel aktiv gestaltet.« (Maik Fischer, Director der interzum)
Im Mittelpunkt stehen Herausforderungen, die viele Unternehmen bereits prägen: geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten, volatile Märkte, steigende Energiekosten und neue regulatorische Anforderungen. Gleichzeitig verweist die Messe auf Chancen durch technologische Entwicklungen, internationale Kooperationen und neue Geschäftsmodelle. Strategische Resilienz wird dabei nicht nur als Krisenfestigkeit verstanden, sondern als Fähigkeit, Marktveränderungen frühzeitig aufzunehmen, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und Liefer- sowie Unternehmensstrukturen robuster auszurichten.
Drei Trendfelder für widerstandsfähige Strukturen
Unter dem Dach von Strategic Resilience rücken drei Entwicklungen besonders in den Fokus:
- Collaboration beschreibt den Aufbau neuer Partnerschaften und kollaborativer Netzwerke entlang der Wertschöpfungskette. Unternehmen schließen sich zusammen, um Synergien zu nutzen, gemeinsame Lösungen anzubieten, effizienter zu produzieren und Lieferzeiten zu verkürzen. Zusätzliche Impulse entstehen durch Technologien wie den digitalen Produktpass oder digitale Zwillinge.
- Regionalization steht für die Verlagerung von Produktions- und Lieferstrukturen näher an wichtige Absatzmärkte. Lokale Produktionsstätten in strategisch relevanten Wachstumsmärkten gelten zunehmend als Vorteil, weil sie schnellere Reaktionszeiten ermöglichen, Produkte und Dienstleistungen stärker an lokale Anforderungen anpassen und Transportwege verkürzen können.
- Sourcing Optimization bündelt Strategien für resilientere Lieferketten. Dazu gehören diversifizierte Beschaffung, digitale Prozesse und langfristige Partnerschaften. Ziel ist es, Risiken zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Gleichzeitig gewinnen effizientes Prozessmanagement sowie Partner mit technologischem Know-how und regulatorischer Kompetenz weiter an Bedeutung.
Weitere Themen im Blick
Das Leitthema bleibt offen für zusätzliche Zukunftsthemen im Kontext strategischer Resilienz. Genannt werden Kreislaufwirtschaft, Automatisierung, Miniaturisierung sowie ganzheitliche und adaptive Lösungsansätze. So verbindet die Veranstaltung aktuelle Markttrends mit individuellen Antworten der Unternehmen und zeigt, wie Materialien, Komponenten, Technologien und Konzepte zur Transformation der Branche beitragen können.


