Schleifmittel mit erweitertem Körnungsbereich
Maschinenwerkzeuge
Mirka erweitert bei der neuen Generation des Schleifmittels »Iridium« das Körnungsspektrum auf 40 bis 2500. Eine weiterentwickelte Keramikkorntechnologie und eine doppelte Anti-Zusetzbeschichtung sollen Abtrag und Standzeit verbessern. In ausgewählten Schleifprozessen sind laut Hersteller Zeitersparnisse von bis zu 15 % möglich.

Das Schleifmittel bietet Keramikkorntechnologie, eine doppelte Anti-Zusetzbeschichtung und Körnungen von 40 bis 2500 (Bild: Mirka).
Mirka hat sein Schleifmittel »Iridium« für Anwendungen in der Fahrzeugreparaturlackierung, im Marinebereich und in der Möbelindustrie weiterentwickelt. Die neue Generation kombiniert eine optimierte Keramikkorntechnologie mit einer doppelten staubabweisenden Oberflächenbehandlung. Damit sollen ein gleichmäßiger Materialabtrag und eine längere Standzeit erreicht werden.
Die doppelte Anti-Zusetztechnologie reduziert die Ansammlung von Schleifstaub und Materialrückständen auf der Schleifoberfläche. Dies ist insbesondere bei der Bearbeitung von Spachtel, Füllern, Grundierungen und wasserbasierten Beschichtungen von Bedeutung. Auch bei Materialien, die zum Zusetzen neigen, soll die Schleifleistung über die Nutzungsdauer erhalten bleiben.
Das Körnungsspektrum reicht von 40 bis 2500 und deckt damit unterschiedliche Bearbeitungsschritte vom Grob- bis zum Feinschliff ab. Neu hinzugekommen sind die Körnungen 1200, 1500, 2000 und 2500. Durch das erweiterte Angebot können Anwender verschiedene Schleifarbeiten innerhalb einer Produktfamilie durchführen.
Nach Herstellerangaben lassen sich durch die verbesserte Schleifleistung einzelne Zwischenschritte reduzieren oder vollständig vermeiden. Dadurch kann der Schleifmittelverbrauch sinken. In ausgewählten Standardprozessen sollen Zeitersparnisse von bis zu 15 % möglich sein.
Die neue Generation ist Bestandteil der Unternehmensinitiative »Rethinking Abrasives«, mit der das Unternehmen den Lebenszyklus von Schleifmitteln von der Entwicklung über die Herstellung und Anwendung bis zur Wiederverwertung betrachtet. Zu den Maßnahmen gehören der Einsatz biobasierter Harze, eine formaldehydfreie Produktionstechnologie sowie ein reduzierter Rohstoff- und Energieeinsatz bei der Herstellung.


