idd cologne 2026: Köln wird zur Bühne für Premium Interior Design
Messen
Vom 27. bis 31. Oktober 2026 zeigt die idd cologne in Köln Einrichtungskonzepte, Designneuheiten und Kollektionen für Residential Interior Design. Über 140 Marken präsentieren sich an drei Standorten, in Showrooms und Stores. Hinzu kommen Talks, Touren, Workshops und Networking.

Impression von der idde 2025 (Bild: Koelnmesse).
Die idd cologne findet vom 27. bis 31. Oktober 2026 zum zweiten Mal statt. Über 140 Marken präsentieren in Köln Einrichtungskonzepte, Designneuheiten und aktuelle Kollektionen rund um Residential Interior Design. Das Format richtet sich an Interior Professionals und designinteressierte Verbraucher. Der Eintritt ist frei, für einzelne Programmpunkte ist eine Anmeldung erforderlich, einige Angebote sind kostenpflichtig.
Im Mittelpunkt stehen drei Aussteller-Locations: die Design Post Köln, das erstmals beteiligte WallStudio Cologne und das machwerkhaus köln. Ergänzt wird das Angebot durch Showrooms und Store-Partner im Stadtgebiet. Zusammen entsteht laut Veranstalter Koelnmesse ein urbaner Designparcours mit Ausstellungen, Talks, Guided Tours, Workshops sowie Networking- und Abendveranstaltungen.
Drei Standorte für Interior Design
Die Design Post Köln bildet den zentralen Treffpunkt. Auf rund 3500 m² zeigen internationale Marken wie &Tradition, Arco, Arper, Carl Hansen, Ferm Living, MDF Italia, Mobitec, Prostoria, Riva und Wendelbo ihre Konzepte. Einen Schwerpunkt setzt Outdoor Living: April, Dedon, Fischer Möbel, Gloster und Howe zeigen Lösungen, bei denen Innen- und Außenräume stärker zusammengedacht werden.
Zugleich ist die Design Post zusätzlicher Ausstellungsstandort der parallel laufenden Orgatec vom 27. bis 30. Oktober 2026. Dadurch werden Wohnwelten mit Workspace- und Contract-Themen verbunden. Für das Fachpublikum entstehen damit zusätzliche Anknüpfungspunkte für Austausch, Planung und die Gestaltung privater wie professioneller Räume.
Mit dem WallStudio Cologne in der Kölner Südstadt kommt ein weiterer Standort hinzu. Der Veranstalter positioniert den Standort als Material Library, Showroom und Designtreffpunkt mit Schwerpunkt auf Lösungen für Wand- und Raumgestaltung. Gezeigt werden Wandbekleidungen, Farben, Bodenlösungen, keramische Oberflächen und architektonische Gestaltungselemente. Als beteiligte Marken werden unter anderem Farrow & Ball, Omexco, Porcelanosa und Wall&decò genannt.
Das machwerkhaus köln in Kalk ist ebenfalls wieder Teil des Formats. Auf einem rund 20.000 m² großen Industrieareal treffen Manufakturen, Werkstätten, Start-ups, Design- und Planungsbüros sowie Unternehmen der Kreislaufwirtschaft aufeinander. Während der idd cologne wird der Standort zum Ausstellungs- und Begegnungsort für Gestaltung, Handwerk und urbane Produktion.
Showrooms und Stores als Designparcours
Über die drei zentralen Aussteller-Locations hinaus beteiligen sich zahlreiche Showrooms und Stores im Kölner Stadtgebiet. Dazu zählen unter anderem der Bretz Store Köln, Fermob, Jan Kath Design, Kartell, Laufen, Magazin, Markanto und Stoll Wohnbedarf. Die teilnehmenden Orte laden dazu ein, Marken und Designs direkt im Stadtraum zu erleben.
Zusätzliche Impulse entstehen durch die Kooperation mit der Design Season Cologne. Das urbane Designfestival läuft vom 26. bis 31. Oktober 2026 und startet damit einen Tag früher. Beide Formate bleiben eigenständig, sind aber über teilnehmende Showrooms und Store-Partner miteinander verbunden.
Ausstellungen, Talks und Besuchsinformationen
Das Programm umfasst Ausstellungen, Vorträge, Paneldiskussionen, geführte Touren, Workshops sowie Networking-Formate. Die Angebote greifen Themen aus Design, Architektur und Interior auf und verteilen sich auf die Ausstellungsorte, Showrooms und Stores.
Als Beispiel wird die Ausstellung »11 Kränze / 11 Studios« in der Design Post Köln genannt. Elf Kölner Designstudios interpretieren den traditionellen Kölschkranz aus eigener gestalterischer Perspektive neu. Ein weiteres Beispiel ist die Ausstellung »Knoll. Ikonen der Moderne« zeitlosen Entwürfen von Harry Bertoia, Marcel Breuer, Florence Knoll, Ludwig Mies van der Rohe, Warren Platner und Eero Saarinen im Markanto Depot.


