ContiTech Surface Solutions veröffentlicht TrendGuide Duality
Teile und Beschläge vorwiegend aus Kunststoff
ContiTech Surface Solutions bündelt im »TrendGuide Duality« aktuelle Designtrends rund um Gegensätze. Drei Trendwelten zeigen, wie gesellschaftliche Entwicklungen, Technologie, Materialien und Nachhaltigkeit in Oberflächendesigns für Bauelemente, Möbel und Automotive-Interieurs einfließen.

Bild: ContiTech.
Der »TrendGuide Duality« von ContiTech Surface Solutions möchte beschreiben, wie Gegensätze nicht als Widerspruch, sondern als Zusammenspiel verstanden werden können. Als Zielgruppe nennt das Unternehmen Designerinnen und Designer, die Oberflächen für Bauelemente, Möbel und Automobilinnenräume gestalten.
Die Publikation basiert auf einer globalen Trendrecherche zum aktuellen Zeitgeist. Analysiert wurden technologische Entwicklungen, Veränderungen im Konsumverhalten sowie gesellschaftliche Wertvorstellungen. Aus diesen Beobachtungen entstanden verdichtete Trends, die anschließend in Designkonzepte übersetzt wurden. Das Unternehmen möchte damit abstrakte Entwicklungen für konkrete Anwendungen greifbar mache, etwa über Collagen, Moodboards, Farbkonzepte, Materialien und Oberflächenlösungen.
Gegensätze als Gestaltungsprinzip
Das Leitmotiv der Dualität betrachtet scheinbare Gegensätze als zwei Seiten einer Medaille. Der Guide zeigt, wie Spannung im Design entsteht, wenn unterschiedliche Einflüsse miteinander kombiniert werden. Funktion, Technologie, Ästhetik und Nachhaltigkeit werden dabei nicht getrennt betrachtet, sondern als Faktoren, die einander beeinflussen.
Die Inhalte sind in drei übergreifende Trendwelten gegliedert, die jeweils zwei Fokusthemen verbinden. So entsteht ein strukturierter Blick auf Designrichtungen, die sich aus gesellschaftlichen Bewegungen ableiten lassen und in Oberflächen, Materialien und Anwendungen sichtbar werden.
Drei Trendwelten für Oberflächendesign
Die Trendwelt »Craft/Code« befasst sich mit der Verbindung von traditionellem Handwerk und digitalen Technologien. Im Mittelpunkt steht, wie analoge Gestaltungskompetenz und digitale Werkzeuge einander ergänzen oder erweitern können. Daraus ergeben sich Ansätze für Oberflächen, die handwerkliche Anmutung und technologisch geprägte Gestaltung zusammenführen.
»Value/Verity« rückt das Zusammenspiel von Werten, Fakten und Qualität in den Fokus. Die Trendwelt zeigt, wie bewusste Konsumentscheidungen von nachvollziehbaren Informationen, Materialqualität und Wertvorstellungen beeinflusst werden. Für Design und Materialauswahl bedeutet das: Oberflächen sollen nicht nur optisch überzeugen, sondern auch eine Haltung vermitteln.
Bei »Identity/Industry« geht es um die Individualisierung industriell gefertigter Produkte. Die Trendwelt beschreibt, wie Serienprodukte stärker als Ausdruck persönlicher Identität genutzt werden können. Für Bauelemente, Möbel und Automotive-Interieurs eröffnet das Spielräume für variantenreiche Oberflächen, die industrielle Fertigung mit individueller Wirkung verbinden.





