Cordes Gruppe übernimmt Anlagen von Mocopinus für Holzindustrie
Platten
Die Cordes-Gruppe hat wesentliche Produktionsanlagen ehemaliger Mocopinus-Standorte gekauft. Die Übernahme betrifft Ammelshain und Karlsruhe, stärkt Kapazitäten und soll Oberflächen-, Farb- und Fassadenkonzepte langfristig für Handel, Planung und Kunden sichern.

Bild: Cordes.
Mit dem Erwerb der Produktionsanlagen an den früheren Mocopinus-Standorten Ammelshain und Karlsruhe baut die Cordes-Gruppe ihre Fertigungsmöglichkeiten aus. Die Kaufverträge wurden in der ersten Juli-Hälfte unterzeichnet. Die Unternehmensgruppe verbindet den Schritt mit dem Ziel, Produktionskapazitäten zu erweitern, das Leistungsangebot für Kunden zu stärken und ihre Position im Premiumsegment langfristig abzusichern.
Zum übernommenen Umfang gehört auch ein wesentlicher Teil des bisherigen Produktportfolios. Dadurch konnten nach Angaben der Firmengruppe bereits ehemalige Mocopinus-Kunden für eine künftige Zusammenarbeit gewonnen werden. Für sie soll die gewohnte Produkt- und Servicequalität erhalten bleiben. Zugleich fließen zusätzliches Know-how und weitere Produktionsmengen in die bestehende Fertigungsstruktur ein.
Oberflächen- und Farbkonzepte bleiben verfügbar
Parallel zur Übernahme der Anlagen wurden Voraussetzungen geschaffen, damit die bisherigen Oberflächen- und Farbkonzepte weiterhin am Markt verfügbar bleiben. Osmo hat dafür wichtige Farbtöne nachgestellt und in das eigene Sortiment integriert. Damit sollen laufende und geplante Projekte auch künftig auf vertraute Farbwelten zurückgreifen können.
Mehr Kapazität für farbige Fassadenprofile
Ein weiterer Baustein ist die zusätzliche Übernahme von »Lignum-Finish«. Zusammen mit erweiterten Lackierkapazitäten in Warendorf, Göttingen und Bremerhaven sowie perspektivisch auch in Hamburg sollen adaptierte farbige Fassadenprofile in bewährter Qualität fortgeführt werden. Davon sollen insbesondere Architekten, Fachhändler und Kunden profitieren, die bestehende Projekte weiterführen oder etablierte Farbkonzepte nutzen möchten. Die Investition soll zugleich Spielraum für die Weiterentwicklung hochwertiger und individuell gestalteter Fassadenlösungen schaffen.



