Die neuen, nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der 3D-Möbelfolie

Artikel vom 6. September 2019

Wenn es um 3D-Möbelfolie geht, ist nahezu nichts mehr unmöglich. Eine neue Möbelfolie mit 3D-Synchronstruktur verschiebt deutlich die Grenzen hinsichtlich Authentizität, Optik und Haptik. Hinzu kommt eine sehr hohe technisch-funktionale Performance, womit die vier wichtigsten Ansprüche in der derzeitigen Oberflächenwelt erfüllt werden.

Die Möbelfolie ist gefragter Partner von Echtmaterialien wie Holz, Stein, Beton, Glas, Metall oder Keramik. Bild: Continental

Die Möbelfolie ist gefragter Partner von Echtmaterialien wie Holz, Stein, Beton, Glas, Metall oder Keramik. Bild: Continental

ei Oberflächen sind zunehmend Metallics in allen Facetten gefragt, ergänzt mit handwerklich bearbeiteten Effekten über den gesamten Materialmix der derzeit am Markt verfügbaren Oberflächenmaterialien hinweg. Alles wird zu einem homogenen »Patchwork« kombiniert und harmonisch verschmolzen. Bei den haptischen Erlebnissen sind softmatte Oberflächen, zum Beispiel »skai Perfect Touch«, oder zum Dekor und Material passende Strukturen ein Muss. Ob grobe Reliefs oder aber feine Metallschliffe, sie werden entsprechend perfekt an die Materialität und Anwendung im Möbel angepasst. Zu erwähnen ist hier auch die neue Ultra-Oberfläche in tiefmatt für Unifarben oder Beton-Steinimitationen, die sich durch eine besonders hohe technische Performance auszeichnet.

Die Stärke der Möbelfolie im Jahr 2019 ist damit ihre schier unglaubliche Vielfalt und Varianz. Natur gepaart mit Technik und Kreativität, das ist der Ansatz der Continental, der gleichzeitig als besonders schwer erreichbar gilt, aber nicht als unmöglich angesehen wird. Schon immer war es eine große Herausforderung, Erscheinungen, Optiken oder auch Funktionalitäten aus Natur und Technik nachzubilden und diese für den jeweiligen Einsatzzweck zu optimieren. Das gilt auch für Oberflächen, die uns in der Natur mit ihrer Optik und Haptik faszinieren. Dabei gelingt es den Oberflächenspezialisten immer besser, diesen Anforderungen gerecht zu werden. An diesem Punkt sind Partnerschaften, beispielsweise der Dekorverbund sowie Partnerschaften mit Kunden und Werkstofflieferanten hervorzuheben. Ohne dieses gemeinsame, konzertierte Vorgehen wären solche nahezu perfekten Ergebnisse nicht möglich.

Möbelfolien mit synchroner Oberflächenstruktur können vielseitig im Möbelbau eingesetzt werden. Bild: Continental

Möbelfolien mit synchroner Oberflächenstruktur können vielseitig im Möbelbau eingesetzt werden. Bild: Continental

Die 3D-Möbelfolie »skai Nature Feel Kitami light« mit 3D-Synchonstruktur ist so ein typisches Beispiel. Sie steht für eine neue Materialgeneration, die die Einzigartigkeit und Perfektion natürlicher Oberflächen maximal authentisch nachbildet. Nicht nur Holzdekore, sondern alle im Materialmix vorhandene Designs werden auf eine neue Art fühl- und erlebbar gemacht: Die Hand fühlt, was das Auge sieht – das Auge sieht, was haptisch erlebt wird. Mehr Authentizität geht zum heutigen Zeitpunkt kaum.

Die »skai Nature Feel«-Folie ist damit eine völlig neue Interpretation von Materialien mit der bestmöglichen Einheit von Optik und Haptik. Sie bietet neue Möglichkeiten zur 3D-Anwendung und Verarbeitung. Die 3D-Oberfläche von Continental entsteht mithilfe einer hochmodernen, digitalen Prägetechnologie durch eine Strukturgebung im Registerverfahren (EIR-Prägung). So wird die maximale Synchronität zwischen Dekor und Struktur hergestellt. Beispielsweise holztypische Merkmale wie Poren, Risse, Blumen, Äste, Vertiefungen werden originalgetreu in Szene gesetzt.

Für Möbel mit authentischer Wirkung

Möbelfolien mit synchroner Oberflächenstruktur können vielseitig im Möbelbau eingesetzt werden. Sie eignen sich für die Veredelung von Möbeloberflächen auf Membran- und membranlosen Pressen sowie zur Flachkaschierung und Ummantelung, im Übrigen auch für Anwendungen außerhalb der Möbelindustrie. Sie ermöglichen ein neues, vielseitig-kreatives und dekoratives Gestaltungsspektrum für kantenlose Oberflächen und Formelemente, die außergewöhnlich echt und natürlich wirken und deren Oberflächen dabei gleichzeitig bestmöglich funktional beschichtet werden. Kurz: für besondere Bauteile, die nicht nur in den Einsatzbereichen Küche, Bad sowie Wohn- und Schlafraum ihre unnachahmliche, authentische Wirkung entfalten.

Möbelfolien ermöglichen ein vielseitig-kreatives und dekoratives Gestaltungsspektrum für kantenlose Oberflächen und Formelemente. Bild: Continental

Möbelfolien ermöglichen ein vielseitig-kreatives und dekoratives Gestaltungsspektrum für kantenlose Oberflächen und Formelemente. Bild: Continental

Aktuell bietet Continental innerhalb der »skai Nature Feel«-Kollektion mit »skai Artisan Oak« eine handwerklich bearbeitet wirkende, ausdrucksstarke Eiche in zwei Farben sowie mit »skai Kitami« ein konsumiges Ulme-Rüster-Dekor an, das in der hellen Farbgebung besonders elegant wirkt. Abgerundet wird das Sortiment mit dem Hybriddekor »skai Hammada« in zwei klassischen Farben.

Partner für Holz, Stein, Beton und andere Materialien

Beim Mix-and-Match-Konzept ist die Möbelfolie gefragter Partner von Echtmaterialien wie Holz, Stein, Beton, Glas, Metall oder Keramik. Das gilt vor allem für den hochwertigen Küchenbereich, in denen dünne Steinfurniere sowie Echtbetonelemente zum Einsatz kommen. Die Oberfläche ist nach wie vor Matt oder Ultramatt, was verstärkt nachgefragt wird, auch Glanz-Matt-Kombinationen sind im Kommen. Beim Materialmix spielt die Umfeldkombination außerhalb der Oberfläche eine wichtige Rolle und muss bei der Gesamtgestaltung aufeinander abgestimmt werden, beispielsweise zum Material passende Beschläge, Griffe und deren Beleuchtung.

Neben dem Megatrend Natürlichkeit werden die Trends Used Look, Vintage und Industrial Style erweitert. Eine Oberfläche mit Gebrauchsspuren passt zum Beispiel zum Industrial Style, die entsprechende Optik kann in Zukunft mit »skai Nature Feel« noch authentischer herausgearbeitet werden.

Bearbeitete Oberflächen mit handwerklicher Anmutung wie gebürstete Looks, Hammerschlagoptik oder Hölzer mit graphischen Elementen kombiniert sind heute bereits Realität. Denkbar sind in Zukunft neue Oberflächen, die man so noch nicht kennt, wie zum Beispiel in Druck und Uni verkohlt oder chemisch bearbeitet wirkende Oberflächen. Wichtig ist hierbei, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Die Kombinationen müssen intelligent und harmonisch sein, mit fließenden Übergängen, sie sollen nicht zu aufdringlich oder fremdartig sein. Wichtig ist, dass kein Look dominiert, sondern ein harmonisches Gleichgewicht herrscht.

Im Uni-Bereich sind es derzeit hauptsächlich softe, glatte und matte Oberflächen, die einen Gegenpol zu bearbeitet wirkenden, strukturierten Oberflächen bilden und trotzdem im Materialmix mit ihnen zusammengehen. Im Bereich der Strukturen steht aktuell die oben bereits angesprochene Ultra hoch im Kurs. Die hochgradig kratzfeste, matte Struktur besitzt einen trockenen, top-matten Griff und wirkt wie dezent gestrahlt. Sie passt ganz einfach in die derzeitige Oberflächengeneration.

Auch beim Thema Smarthome werden sich für Oberflächen in Zukunft weitere Möglichkeiten ergeben. Vor allem in Kombination mit Licht und Funktionalität werden sie eine große Rolle spielen. Wohin der Weg für die Oberfläche am Möbel und darüber hinaus auch führt, Continental wird der Branche mit Innovationen im Bereich der 3D-Möbelfolie weiterhin neue Impulse geben, die auf der Interzum in Köln auf dem Continental-Stand zu erleben sind.

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