ERP: Im digitalen Zeitalter wachsen und wettbewerbsfähig bleiben

Artikel vom 28. April 2021
Branchensoftware

Die Haustür mit Sondermaß, das Sofa mit elektrisch ausfahrbarem Fußteil, die Holztür mit Spezialfunktion, das Schnittholz auf Sondermaß – mittelständische Produzenten und Händler stehen vor der Herausforderung, individuellen Kundenwünschen auch bei geringer Stückzahl nachkommen zu müssen. Kundenwünsche zu erfüllen und gleichzeitig die eigenen Kosten gering zu halten ist eine Aufgabe, mit der sich fertigende Unternehmen oft schwer tun.

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Bild: Vlex

Nur wer in der Lage ist, individuelle Kundenvorgaben zu erfüllen, ohne dass die Prozesseffizienz darunter leidet, kann langfristig seine Wettbewerbsfähigkeit behaupten. Kundenorientierter zu fertigen und gleichzeitig das Handling der wachsenden Datenmengen zu vereinfachen wird daher für immer mehr Unternehmen zum strategischen Imperativ.

Eine stärkere Individualisierung des Produktangebots erfordert eng vernetzte Informationssysteme, ein übergreifend verfügbares Variantenmanagement sowie eine intelligente Planung, Steuerung und Überwachung der komplexen Kalkulations-, Auftrags- und Fertigungsprozesse. Bei mangelnder Integration treten Fehler meist schon in der Angebotsphase auf – etwa, weil ein Kundenwunsch aus technischen Gründen nicht realisierbar ist oder die benötigten Zukaufteile eine längere Lieferzeit haben als im Angebot zugesichert wurde.

Vertrieb, Konstruktion, Fertigung sowie das Controlling müssen daher aufeinander abstimmt werden, um frühzeitig zu ermitteln, ob die gewünschte Variante technisch überhaupt umsetzbar ist, in welchem Zeitrahmen sie realisiert werden kann und ob sie sich für den Betrieb überhaupt rechnet. Im Spannungsfeld neuer Anforderungen durch den digitalen Wandel und der Unternehmensziele nach organischem Wachstum steht die IT – und allen voran das ERP-System – für den entscheidenden Produktionsfaktor, um Prozesseffizienz auf der einen Seite sowie Daten- und Prozesssicherheit in der Wertschöpfungskette auf der anderen Seite sicherzustellen.

Mit einem Variantenkonfigurator werden Artikelstammdaten aller Varianten über Sachmerkmale und Sachmerkmalsausprägungen konsolidiert und zu wenigen Basisartikeln zusammengefasst (Bild: Vlex).

Variantenvielfalt beherrschbar machen

Um den Spagat abnehmender Fertigungstiefe bei gleichzeitig wachsender Variantenvielfalt und wachsendem Datenvolumen zu bewältigen, ist ein intelligentes Datenmanagement der Variantenkonfigurationen, Bilder, Produktbeschreibungen, Arbeitspläne und Variantenstücklisten unabdingbar. Nicht nur, weil der Anteil an Konfigurationsfehlern drastisch reduziert wird, sondern auch, da Preisfindung, Konfiguration, Materialdisposition und Planung in einer in sich geschlossenen Umgebung mit deutlich weniger Aufwand umsetzbar werden. Um die sich ergebenden Veränderungen unterschiedlicher Varianten etwa auf die Kalkulation und Ressourcenplanung zu simulieren und effektiv zu managen, müssen zugrundeliegende Algorithmen und Abhängigkeiten frei definierbar und in einem zentralen Konfigurationsregelwerk hinterlegt sein.

Kundenwünsche im Variantenkonfigurator managen

Beim ERP-System »VlexPlus« der VFlexsoftware + consulting GmbH dreht sich alles um Varianten. Die Software löst das Problem der wachsenden Variantenvielfalt, indem die Artikelstammdaten aller Varianten über Sachmerkmale und Sachmerkmalsausprägungen konsolidiert und zu wenigen Basisartikeln zusammengefasst werden.

Intelligente Konfigurationslogiken, die sich über den gesamten Herstellungsprozess, von Kalkulation und Vertrieb über Einkaufs- und Fertigungsprozesse bis zur Nachkalkulation erstrecken und durchgängig mit Plausibilitätskontrollen abgesichert sind, gewährleisten das bestmögliche Zusammenspiel der einzelnen Geschäftsbereiche. Ein vollständig automatisiertes Datenmanagement und vorkonfigurierte Verfahren sorgen für ein komfortables Handling von Konfigurationsbedingungen, Artikelstammdaten, Stücklisten und Arbeitsplänen sowie ein langfristig handhabbares Daten- und Prozessmanagement. Dank der durchgängigen Variantenlogik behält das Unternehmen jederzeit den Überblick, welche Optionen technisch machbar sind, wie hoch der jeweilige Deckungsbeitrag ist und wann sie geliefert werden können. Individuell definierbare Kalkulations- und Simulationstools, die sämtliche zur Verfügung stehenden Materialien, Maschinen und Fertigungsressourcen berücksichtigen, sorgen für eine verlässliche Profitabilitätsbewertung und zuverlässige Liefertermine.

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