Feines Gespür für Licht und Sicherheit
Elektrotechnik
Jahrhundertealte Tradition und hochwertiger Schmuck – dafür steht Juwelier Kerner in Ulm seit 1884. Das Ladengeschäft befindet sich in einem fast 500 Jahre alten Fachwerkhaus im Herzen von Ulm am Münsterplatz. Hier treffen handwerkliche Goldschmiedekunst, exklusive Uhren und individuell gefertigte Schmuckstücke auf ein einzigartiges Beleuchtungs- und Sicherheitskonzept. Die Idee dazu entstand gemeinsam mit Häfele.

Einladend und exklusiv: Der Eingangsbereich von Juwelier Kerner in Ulm schafft mit seinen edlen Materialien, beleuchteten Vitrinen und feinen Details eine Wohlfühlatmosphäre für Kundschaft und Personal (Bild: Häfele).
Heute wird das Familienjuweliergeschäft in der fünften Generation von den Inhabern, dem Vater-Tochter-Team Rainer und Sandra Merath, mit großer Hingabe geführt. Das Geschäftshaus selbst ist ein markantes Zeugnis der Ulmer Baukunst: Schmale Fachwerkwände, knarrende Dielen und niedrige Decken zeugen von Jahrhunderten Stadtgeschichte. Hier sollte eine Atmosphäre entstehen, die Schmuck und Uhren im besten Licht präsentiert.
»Die Herausforderung bestand darin, in diesem alten Gebäude eine wohlige und zugleich elegante Lichtatmosphäre zu schaffen. Die niedrigen Decken machen das besonders schwierig«, erläutert Bauherr Rainer Merath. Gleichzeitig ist die passende Beleuchtung zentral für den Beratungs- und Verkaufsprozess im Juweliergeschäft, aber auch bei der Sicherheit. »Mit dem Häfele-System konnten wir das realisieren: Die Strahler sind so flexibel anpassbar, dass wir eine Ausleuchtung erzielen, die mit keinem anderen Hersteller möglich wäre.«

Gemütlich und ruhig wird der Raum, wenn die indirekte Beleuchtung über die in die Ausbauten integrierten »Loox«-LED-Bänder von Häfele sich zurücknimmt und die »R One«-Spots von Häfele in der Decke alleine ihre Arbeit machen (Bild: Häfele).
Tradition und Moderne verbinden sich bei Juwelier Kerner zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Wertige Materialien und feine Oberflächen prägen das Ambiente. Verkaufsräume, Goldschmiede und Uhrenwerkstatt fügen sich harmonisch in die historische Struktur ein. Die Beleuchtung unterstützt die Stimmung in allen Räumen maßgeblich. Denn Möbel, Präsentationsflächen und Schaufenster werden durch die Lichtinszenierung zu dynamischen Elementen, die das Einkaufserlebnis mit einer fein einstellbaren, individuell gestaltbaren Lichtatmosphäre begleiten und verstärken. »Für uns war es wichtig, ein modernes, aber nicht kaltes Ambiente zu schaffen. Alles sollte zum Wohlfühlen einladen, sodass Kunden gerne kommen, verweilen und wiederkommen«, betont Sandra Merath.

Voller Fokus auf die Schmuckstücke: Wenn ausschließlich die Beleuchtung in den Vitrinen angeschaltet ist, werden die Stücke in den Vitrinen zum Hauptakteur und kommen besonders gut zur Geltung (Bild: Häfele).
Materialästhetik und harmonische Beleuchtung
Ursprünglich startete das Projekt mit der Lieferung des elektronischen Schließsystems für die Vitrinen. Dann ergab sich für Häfele die Möglichkeit, gleichzeitig die Beleuchtung zu integrieren – zunächst innerhalb der Vitrinen für Schmuck und Präsentationsflächen. Um die Wirkung des Konzepts greifbar zu machen, entwickelte das Nagolder Unternehmen eine Mustervitrine mit Beleuchtung. Die eigenständige Ergänzung um vertikale Lichtakzente und Deckenspots überzeugte die Bauherren zusätzlich und führte dazu, dass Häfele schließlich die gesamte Raumbeleuchtung übernehmen durfte.
Über die App »Connect Mesh« lassen sich heute alle Lichtquellen individuell steuern und auf verschiedene Szenarien programmieren – von Tageslichtsimulation, die eine naturgetreue Farbwiedergabe der Schmuckstücke in den eher dunklen Räumen ermöglicht, über eine Produktinszenierung mit klarem Fokus auf einzelnen Stücken bis zu stimmungsvollem gedämpftem Licht, zum Beispiel für Abendveranstaltungen.

Häfele verbindet Design, Technik und Tradition bei Juwelier Kerner in Ulm (Bild: Häfele).
»Das Ergebnis ist einfach schön! Das Lichtsystem macht so eine harmonische, weiche Ausleuchtung, wie ich sie bislang bei keinem meiner Kollegen gesehen habe. Es ist ein echtes Wohlfühllicht«, sagt Rainer Merath.
Frank Schlosser, Leitung Planungscenter Projektverkauf Deutschland von Häfele, ergänzt: »Wir betrachten die Vitrine als eigenen Raum. Es geht nicht nur um die erzielbare Beleuchtungsstärke, sondern auch darum, unterschiedliche Helligkeiten und Lichtfarben zu generieren. Gleichzeitig wird die Vitrine zur Bühne – und das Raumlicht sowie das Vitrinenlicht lassen sich über eine einheitliche Steuerung perfekt kombinieren.«
Elektronisches Schließsystem: Sicherheit trifft Komfort
Neben der Beleuchtung spielte im Juweliergeschäft auch die Sicherheit eine zentrale Rolle. Die Bauherren hatten klare Vorstellungen: Das elektronische Schließsystem »Dialock« sollte erneut zum Einsatz kommen, da es sich bereits über zehn Jahre hinweg im Schaufensterbereich bewährt hatte. Das Ziel bestand nun darin, sämtliche Vitrinen sowie Zugänge zu Büros und Mitarbeiterräumen mit nur einem Schlüssel zu bedienen. Mithilfe des Systems konnten über 200 Zutrittspunkte nahtlos integriert werden.

Das Schließsystem »Dialock« erleichtert den Juwelieren das Leben: Mit einem Schlüssel lassen sich über 200 Zutrittspunkte ansteuern – also Schlösser in Vitrinen, aber auch die Zugänge zu Büros und Mitarbeiterräumen (Bild: Häfele).
Das »Dialock«-System schützt die Vitrinen jetzt ebenso zuverlässig wie die Mitarbeiterräume. Über die App »My Dialock Manager« lassen sich alle Schlösser zentral verwalten und Zugänge individuell freigeben. »Für unsere Kunden kaum sichtbar, erleichtert es uns die Arbeit erheblich: ›Ein Schlüssel für alles‹ macht den Alltag deutlich einfacher und angenehmer«, erklärt Sandra Merath.
Maßgeschneiderte Lösungen für historische Räume
Das Projekt zeigt, wie sich historische Architektur und moderne Systemtechnik harmonisch kombinieren lassen, um Planungen im Bestand zeitgemäß weiterzudenken. Häfele war von der ersten Idee über die Mustervitrine mit Lichteffekt bis zur finalen Inbetriebnahme aller Licht- und Schließsysteme maßgeblich beratend, planend und umsetzend beteiligt. Mit seinen »Plus-Services« steht das Unternehmen Rainer und Sandra Merath auch weiterhin zur Seite.
So sind Verkaufs- und Arbeitsräume entstanden, die die Kunden der Juwelierfamilie emotional ansprechen und ihr selbst bestmögliche, individuell justierbare Arbeitsbedingungen bieten. Licht und Diebstahlsicherung bilden hier ein integriertes Gesamtkonzept und stammen aus nur einer Hand.




