Erweitertes Sortiment für Betonfertigteilfassaden
Beschläge
Die Wilhelm Modersohn GmbH & Co. KG nimmt »Halfen FPA« ins Sortiment auf. Das Fassadenplattenanker-System ergänzt das Angebot für Betonfertigteilbefestigungen und soll Planung, Lagerhaltung sowie technische Unterstützung für vorgehängte Betonfassaden verbessern.

Fassadenplattenankersystem für vorgehängte Betonfassaden (Bild: Modersohn).
Die Wilhelm Modersohn GmbH & Co. KG erweitert ihr Portfolio um »Halfen FPA« und führt damit ein Fassadenplattenanker-System für Betonfertigteilfassaden ein. Damit setzt die Muttergesellschaft Leviat den eingeschlagenen Weg fort, Produkte ihrer Marken im Bereich Befestigungssysteme enger zu verzahnen.
Im Fokus stehen Bauprodukte für die Betonfertigteilindustrie. Die beteiligten Marken haben ihre Vertriebsbereiche überarbeitet, sodass sich die Sortimente bei marktrelevanten Lösungen für Betonfertigteilbefestigungen künftig ergänzen. Bereits zuvor war mit dem »MK6«-Konsolankersystem ein Befestigungssystem für vorgehängte Mauerwerkfassaden vorgestellt worden.
Fassadenplatten sicher an Beton-Tragschichten verankern
Das neu aufgenommene System dient der Verankerung einer Beton-Fassadenplatte an einer Beton-Tragschicht. Es übernimmt damit eine vergleichbare Aufgabe wie der bisherige Hängezuganker »Moso FB-H«. Nach Angaben des Herstellers ist die Konstruktion so ausgelegt, dass der Herstellungsprozess gegenüber dem bisherigen System deutlich vereinfacht wird.
Vor diesem Hintergrund soll die Produktion des Hängezugankers künftig eingestellt und schrittweise durch das neue Fassadenplattenanker-System ersetzt werden. Für Anwender bedeutet die Umstellung vor allem, dass das Angebot im Bereich vorgehängter Betonfassaden neu gebündelt wird.
Mehr Angebot und erweiterte technische Unterstützung
Das Unternehmen sieht in der Produktanpassung nicht nur wirtschaftliche Vorteile. Anwender sollen zugleich von einem breiteren Angebotsspektrum und einer erweiterten technischen Unterstützung profitieren. Auch die Lagerhaltung für Fassadenplattenanker und Zubehörartikel werde ausgebaut, was die Lieferbedingungen verbessern soll.
Ein weiterer Punkt betrifft die Planung. Die Anwendungssoftware zur Berechnung von Mengen und Massen von Bauteilen, Materialien oder konstruktiven Elementen wurde angepasst. Für die Zusammenstellung der Systemelemente wird die Bemessungssoftware der Partnermarke genutzt. Die bekannte Massenermittlung kann exportierte Daten einlesen und weiterverarbeiten.

