UV-LED-Strahler für die Aushärtung
Trocknungs- und Versorgungsanlagen
Excelitas erweitert sein Programm um die UV-LED-Aushärtungssysteme »Phoseon VeriCure Lite«. Die neue Serie bietet etwa 50 % der UV-Leistung des Standardmodells und ist für industrielle Druck- und Beschichtungsprozesse ausgelegt. Fünf Fensterlängen und eine segmentierte Steuerung ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Anwendungen.

Die UV-LED-Strahler härten Druckfarben und Beschichtungen auf großen Flächen (Bild: Excelitas).
Mit »Phoseon VeriCure Lite« führt Excelitas eine weitere Leistungsklasse für industrielle UV-LED-Aushärtungsprozesse ein. Die Strahler eignen sich für Anwendungen im Großformatdruck, bei industriellen Beschichtungen sowie in der Holzverarbeitung und Herstellung von Bodenbelägen. Dabei bietet die neue Serie etwa die Hälfte der UV-Ausgangsleistung der bisherigen Standardmodelle und richtet sich an Prozesse, die keine maximale UV-Dosis benötigen.
Die Systeme basieren auf der mechanischen Plattform der bestehenden »VeriCure«-Familie und übernehmen deren Steuerungsfunktionen sowie Integrationsmöglichkeiten. Durch die Kühlung und UV-LED-Architektur erreichen die Strahler laut Hersteller eine Gleichmäßigkeit der Bestrahlung von besser als ±10 % über die gesamte Arbeitsfläche.
Die UV-LED-Aushärtungssysteme sind mit Fensterlängen von 750, 900, 1050, 1200 und 1350 mm erhältlich. Zur Auswahl stehen die Wellenlängen 365, 395 und 405 nm. Für die Einbindung in neue und bestehende Produktionslinien unterstützen die Geräte Analogschnittstellen, Modbus TCP/IP sowie die Kommunikationsprotokolle OmniCure AC Series und Phoseon Clip.
Die Strahler entsprechen der Schutzart IP66 und können optional mit einer austauschbaren Schutzscheibe aus Glas ausgestattet werden. Einstellbare Leistungsstufen und eine segmentierte Steuerung ermöglichen es, den Bestrahlungsbereich an unterschiedliche Substrate und komplexe Geometrien anzupassen. Die UV-LED-Module lassen sich ohne Aufwärmzeit ein- und ausschalten.
Nach Herstellerangaben verbraucht die quecksilber- und ozonfreie Technologie bis zu 60 % weniger Energie als herkömmliche UV-Härtungssysteme mit Quecksilberdampflampen. Da regelmäßige Lampenwechsel entfallen, können zudem Wartungsaufwand und Betriebskosten reduziert werden.





