Vakuum-Schlauchheber entlastet beim Versand schwerer Sackware
Handling und Montage
Der Baustoff-Onlinehandel wächst, auch bei schweren Produkten wie Fliesenkleber- und Betonsäcken. Am Standort Schüttorf nutzt Löcken eine Vakuum-Schlauchheberanlage von Timmer: Der »quickLIFT« unterstützt Mitarbeitende beim ergonomischen Handling von Sackware im Versand.

Der Schlauchheber unterstützt das Personal bei der Handhabung schwerer Sackware und reduziert damit die körperliche Belastung im Arbeitsalltag (Bild: Timmer).
Beim Baustoffhändler Löcken in Schüttorf steigen die Anforderungen im Versand. Immer häufiger werden auch schwere Baustoffe online bestellt und direkt zum Kunden geliefert. Dazu gehören Fliesenkleber- und Betonsäcke mit einem Gewicht von bis zu 25 kg. Besonders bei größeren Bestellungen und Versandspitzen führt das manuelle Heben solcher Sackware zu einer spürbaren körperlichen Belastung für die Mitarbeitenden.
Um die Arbeit ergonomischer zu gestalten und den Versand schwerer Produkte weiterhin zuverlässig abzuwickeln, setzt das Unternehmen eine Vakuum-Schlauchheberanlage von Timmer ein. Das System unterstützt wiederkehrende Hebevorgänge und hilft dabei, steigende Versandmengen im Arbeitsalltag besser zu bewältigen.
Ergonomische Unterstützung
Der Baustoff-Onlinehandel entwickelt sich kontinuierlich weiter. Produkte, die früher häufig im Markt abgeholt wurden, werden heute zunehmend bestellt und geliefert. Neben nationalen Aufträgen gehen auch Bestellungen aus dem europäischen Ausland ein, etwa aus Österreich oder Frankreich. Dadurch nehmen die internen Logistikprozesse eine wichtigere Rolle ein.
Im Versand betrifft das vorwiegend die Handhabung schwerer Sackware. Einzelne Säcke lassen sich zwar manuell bewegen, bei größeren Mengen summiert sich die Belastung jedoch schnell. Gerade zu Wochenbeginn können Versandspitzen von bis zu 1500 Paketen pro Tag auftreten. Eine technische Unterstützung wurde deshalb zum wichtigen Baustein, um Mitarbeitende körperlich zu entlasten und die Arbeitsplätze attraktiver zu gestalten.
Praxistest mit eigener Sackware
Vor der Entscheidung prüfte Löcken verschiedene Möglichkeiten, darunter auch klassische Hebetechnik wie Kranlösungen. Gewählt wurde eine Lösung, die sich einfach bedienen lässt, flexibel einsetzbar ist und im Praxistest mit den eigenen Produkten überzeugte.
Zum Einsatz kommt der »quickLIFT« aus dem Schlauchhebersortiment »timLIFT« von Timmer. Lasten werden über einen Bedienhebel angesaugt, gehoben und wieder abgesetzt. Für die Anwendung im Versand ist ein Saugfuß montiert, der auf die Handhabung von Sackware ausgelegt ist. Über ein Baukastenprinzip lässt sich die Anlage an unterschiedliche Anforderungen und Hebegüter anpassen, zum Beispiel an Kartonagen, Platten, Fässer oder Kanister.
Der Test mit den eigenen Produkten war für das Handelsunternehmen ein wichtiger Schritt im Auswahlprozess. So konnte vor der Anschaffung geprüft werden, ob die Hebetechnik für die konkreten Abläufe im Versand geeignet ist. Auch die regionale Nähe und die persönliche Betreuung von Timmer spielten bei der Entscheidung eine Rolle.
Schnell in den Betrieb integriert
Die Installation der Schlauchheberanlage erfolgte rund acht Wochen nach der Entscheidung. Die Inbetriebnahme verlief laut Hersteller ohne Probleme, sodass das System zeitnah in den laufenden Betrieb eingebunden werden konnte. Auch die Einarbeitung der Mitarbeitenden war unkompliziert, da die Bedienung weitgehend selbsterklärend ist und keine aufwendige Schulung erforderte.
Im Alltag wird die Anlage primär dann genutzt, wenn größere Mengen Sackware für den Versand vorbereitet werden. Acht Mitarbeitende sind mit dem System vertraut. Durch die technische Unterstützung kann das Unternehmen sein Sortiment im Versand weiterhin breit halten. Vor der Einführung stand angesichts der körperlichen Belastung sogar zur Diskussion, das Angebot auf leichtere Produkte zu beschränken.
Seit der Inbetriebnahme arbeitet die Schlauchheberanlage zuverlässig im täglichen Einsatz. Das Beispiel zeigt, wie Vakuumhebetechnik dazu beitragen kann, wiederkehrende Hebevorgänge ergonomischer zu gestalten, Mitarbeitende zu entlasten und Versandprozesse bei steigenden Mengen stabil zu halten.





