Brandschutzsysteme und Verglasungen bei Türen

Artikel vom 9. Juli 2026
Türen

Auf der FeuerTrutz 2026 in Nürnberg zeigte Jeld-Wen mit Partnern Lösungen für vorbeugenden Brandschutz. Neben Türelementen, Stahltüren und Stahlzargen standen Verglasungen sowie die Holzzarge »Pro« im Fokus, etwa bei Fragen zu Montage, Regelwerken und Mischwänden.

Auf der FeuerTrutz 2026 wurden auch Montagemöglichkeiten diskutiert (Bild: Jeld-Wen).

Auf der FeuerTrutz 2026 wurden auch Montagemöglichkeiten diskutiert (Bild: Jeld-Wen).

Auf der FeuerTrutz 2026 am 24. und 25. Juni in Nürnberg präsentierte Jeld-Wen gemeinsam mit den Marken BOS Best Of Steel und Domoferm sowie dem Verglasungspartner Polflam ein breites Portfolio für den vorbeugenden Brandschutz. Im Mittelpunkt standen Lösungen für Brand-, Rauch- und Schallschutz sowie für weitere Sicherheitsanforderungen in abgestimmten Systemen. Viele Fachbesucher informierten sich dabei nicht nur über klassische Holztüren, sondern auch über Stahltüren, Stahlzargen und Spezialverglasungen.

Zu den gezeigten Exponaten gehörten unter anderem das Multifunktionstürelement »Typ 65« mit der neuen Holzzarge »Pro«, das Domoferm-Türelement »US631 Premium« sowie die Verglasungssysteme »FlamTec«, »SoundTec«, »RadioTec«, »ProTec« und »GlasTec«. Einen Schwerpunkt bildeten großformatige Verglasungen und schusshemmende Lösungen. Auch das Montagekonzept der Holzzarge sowie Stahlzargenlösungen von BOS wie »EasyFix« und »SolidFix« wurden laut Unternehmensangabe in den Gesprächen häufig aufgegriffen.

Verglasungen rücken stärker in den Fokus

Die Messegespräche zeigten, dass technisch-konstruktive Verglasungen in der modernen Architektur an Bedeutung gewinnen. Sie sind häufig Bestandteil von Wandkonstruktionen und sprechen damit neben Planern und Verarbeitern auch Ausbau- und Trockenbauunternehmen sowie Stahlbauer an. Für diese Zielgruppen stehen Fragen zur sicheren Einbindung in Bauteile, zur Montagequalität und zur Abstimmung mit geltenden Regelwerken im Vordergrund.

Gerade der Einbau in Mischwände war ein wiederkehrendes Thema. Die Anforderungen an Brandschutz, Rauchschutz, Schallschutz und weitere Sicherheitsfunktionen müssen dabei konstruktiv zusammengeführt werden. Türen, Zargen und Verglasungen werden dadurch nicht isoliert betrachtet, sondern als Bausteine eines Systems, das auf die jeweilige Einbausituation abgestimmt werden muss.

Fachgespräche zu Montage und Regelwerken

Der Austausch mit Planern, Brandschutzexperten und Verarbeitern machte deutlich, dass neben den Produkteigenschaften auch die praktische Umsetzung eine zentrale Rolle spielt. Dazu gehörten Hinweise zur Montage der Holzzarge, zur Auswahl geeigneter Stahlzargen und zur Kombination verschiedener Schutzanforderungen in einem Projekt. Das Interesse an Stahl, Verglasung und Systemtechnik unterstrich zudem den Bedarf an Informationen zu abgestimmten Brandschutzlösungen für unterschiedliche Gewerke und Einsatzbereiche.

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