Steuerung für eine sichere Produktion

Artikel vom 22. Juli 2026
Branchensoftware

Die Softwareplattform »aimi« von IMA Schelling bündelt Maschinensteuerung, Sicherheitsmanagement und Vernetzung in einem System, erfüllt die Anforderungen der EU-Maschinenverordnung und ist auf den Cyber Resilience Act vorbereitet. Der Maschinenbauer unterstützt damit die sichere und vernetzte Produktion in der Möbelindustrie.

Die Plattform bündelt Maschinensteuerung, Sicherheitsmanagement und Vernetzung für vernetzte Produktionsanlagen (Bild: IMA Schelling).

Die Plattform bündelt Maschinensteuerung, Sicherheitsmanagement und Kommunikation für vernetzte Produktionsanlagen (Bild: IMA Schelling).

IMA Schelling hat mit »aimi« eine Softwareplattform entwickelt, die Maschinensteuerung, Sicherheitsmanagement und Vernetzung in einer einheitlichen Architektur zusammenführt. Die Lösung unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung der Anforderungen der EU-Maschinenverordnung 2023/1230 und ist zugleich auf den Cyber Resilience Act (CRA) ausgelegt.

Die Produktbezeichnung steht für »artificial intelligence meets machine intelligence« und möchte einen zentralen Bestandteil der Softwarestrategie des Unternehmens abbilden. Hierfür wird die Plattform mit Maschinensteuerung, Datenintegration sowie sicherer Kommunikation schrittweise auf alle neuen Maschinentypen ausgerollt. Integrierte Sicherheitsmechanismen unterstützen zudem die Einhaltung der Betreiberpflichten.

Zum Schutz von Maschinen und Anlagen verschlüsselt die Software sämtliche Kommunikationswege und schließt ungesicherte Verbindungen. Eine integrierte Benutzerverwaltung, sicheres Patch-Handling sowie geschützte Remote-Services gewährleisten laut Hersteller den sicheren Betrieb über den gesamten Lebenszyklus. Ebenso wird die IT-Infrastruktur an den Anlagen für eine regelkonforme Kommunikation ausgelegt.

Da alle Maschinen dieselbe Softwareplattform nutzen, entstehen konsistente Datenflüsse ohne zusätzliche Übersetzungsschichten zwischen den Anlagen. Dies erleichtert die Integration vernetzter Produktionssysteme und bildet die Grundlage für einen durchgängigen Informationsaustausch. Einzelmaschinen mit der neuen Plattform sollen ab Herbst 2026 verfügbar sein, vollständig vernetzte Anlagen ab 2027. Der Hersteller schränkt ein, dass Bestandsmaschinen nicht auf die Plattform umgerüstet werden können, jedoch die Implementierung einer vorgelagerten Security-Schicht zum zusätzlichen Schutz möglich sei.

Teilen
PDF-Download
Weiterempfehlen
Drucken
Anzeige Hersteller aus dieser Kategorie
VLEXsoftware gmbh
Fritz-Hornschuch-Str. 12
D-95326 Kulmbach
09221 691-770
vlex.info@aptean.com
www.vlexplus.com
Firmenprofil ansehen