Anlagensteuerungen
Automation
IMA Klessmann steht seit über sechs Jahrzehnten für moderne Maschinen und Fertigungsanlagen für die Möbel- und Bauelementeindustrie. Mit der neuen Anlagensteuerung hat IMA Klessmann jetzt eine eigene moderne Software entwickelt, die es Kunden ermöglicht, die eingesetzten IMA-Bearbeitungsanlagen intuitiv zu bedienen. Bei der neuen Software handelt es sich um die durchgängig modulare, datenbankgestützte Plattform »IPC.NET«. Sie schafft ein übergeordnetes einheitliches Bedienkonzept über alle implementierten Maschinen. Dazu setzt IMA auf eine eventbasierte Server-Client-Architektur. Die einzelnen Komponenten der speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) schicken Statusmeldungen an die Visualisierung zur Anzeige für den Bediener und leiten Event-Messages an die Anlagensteuerung weiter. Die Prozesssteuerung in der Software bewertet die Nachricht, stellt die Zusammenhänge fest und meldet der SPS-Komponente die Entscheidung zurück. Auf diese Weise wird die Kommunikation unter den Systemen auf ein Minimum reduziert. Dies senkt gerade bei komplexen Systemen die Prozessorlasten erheblich und verbessert die Reaktionszeiten. Die modulare Architektur gestattet es, an jedem einzelnen Bedienterminal der Anlage eine Gesamtübersicht über das System darzustellen. Die Anlagensteuerung übernimmt hierzu die individuellen Auftragsdaten des Kunden. Die Bearbeitungsprogramminformationen jeder Station sind leicht erkennbar und auch die Teileverfolgung (Stapelende, Programmwechsel, Farbwechsel usw.) ist einfach möglich. Zudem lassen sich Fremdmaschinen anderer Hersteller mit wenig Aufwand in die Visualisierung einbinden. Dieser Überblick kombiniert mit dem übergreifenden Meldungs- und Informationssystem und der Möglichkeit, verschiedene Visualisierungsschwerpunkte wie z. B. Scanner und Erfassungsdialoge, MDE- und BDE-Auswertungen steigert Benutzerfreundlichkeit und Effektivität während der Produktion und im Störfall.