Branchentreff für Parkettleger

Artikel vom 26. Juni 2026
Bodenbeläge

Mit den »Würzburger Holztagen« bot Pallmann erneut eine Plattform für fachlichen Austausch, Weiterbildung und Branchenkontakte. Vorträge, Praxisbeispiele und Diskussionen zu Technik, Kundenkommunikation und Recht behandelten die aktuellen Herausforderungen des Parkettlegerhandwerks.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Würzburger Holztage 2026 informierten sich in Vorträgen und Praxisbeiträgen über aktuelle Themen des Parkettlegerhandwerks (Bild: Pallmann).

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Würzburger Holztage 2026 informierten sich in Vorträgen und Praxisbeiträgen über aktuelle Themen des Parkettlegerhandwerks (Bild: Pallmann).

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Österreich kamen am 19. Juni 2026 zu den »Würzburger Holztagen« in das Schulungszentrum Orange World in Würzburg. Unter dem Motto »Beraten. Binden. Begeistern.« standen fachliche Weiterbildung, Erfahrungsaustausch und Impulse für die tägliche Praxis im Mittelpunkt.

Den Auftakt gestaltete Parkettlegermeister und Sachverständiger Andreas Riedel. Er erläuterte anhand von Praxisbeispielen, welchen Belastungen Parkettböden im Alltag ausgesetzt sind und welche Bedeutung eine realistische Kundenberatung zu Themen wie Nutzung, Pflege, Raumklima und Werterhaltung besitzt. Außerdem ging er auf typische Schadensbilder sowie die Bewertung von Fugen, Kratzern und Abnutzungserscheinungen ein. Am Nachmittag beschäftigten sich Michael Röster von der Initiative »Parkettprofi« und Markenexperte Dirk Nitschke mit den Erwartungen heutiger Endkunden. Im Mittelpunkt standen Kundenkommunikation, regionale Markenbildung und Möglichkeiten, die Sichtbarkeit von Parkettlegerbetrieben zu erhöhen. Rechtliche Fragen behandelten Rechtsanwalt Markus Cosler und Jochen Röck, technischer Leiter bei Pallmann. In einem Dialogformat erläuterten sie anhand typischer Baustellensituationen Grundlagen des Bau- und Architektenrechts.

Ein weiterer Programmpunkt war der parallel ausgetragene Vorentscheid für die EuroSkills 2027. Die Nachwuchskräfte Niklas Koch, Luis Finke und Marek Sichart fertigten unter Wettbewerbsbedingungen mehrere Werkstücke an, die hinsichtlich Passgenauigkeit, Ausführung und Oberflächenqualität bewertet wurden. Im Rahmen der Abendveranstaltung wurde Niklas Koch als Sieger des Vorentscheids ausgezeichnet. Den Abschluss des Fachprogramms bildete ein Vortrag des Psychologen und rheingold-Gründers Stephan Grünewald. Er erläuterte Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen, Wohnwünschen und Konsumentenverhalten und zeigte auf, welche Bedeutung Vertrauen und Kommunikation für Handwerksbetriebe haben.

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