Homag eröffnet Produktionsstandort in Polen

Artikel vom 14. Oktober 2026
Mehrstufige Maschinen

Die Homag Group hat in Środa Wielkopolska einen Produktions- und Engineering-Standort eröffnet. Der Neubau bündelt Produktion, Logistik, Service und Verwaltung und soll Prozesse im internationalen Netzwerk effizienter machen.

Das Management der Dürr AG und der HOMAG Group AG sowie die lokale Geschäftsführung bei der offiziellen Eröffnung des neuen Standorts (Bild: Homag).

Das Management der Dürr AG und der Homag Group AG sowie die lokale Geschäftsführung bei der offiziellen Eröffnung des neuen Standorts (Bild: Homag).

Die Homag Group hat Anfang Oktober ihren neuen Standort im polnischen Środa Wielkopolska offiziell eröffnet. Der Produktions- und Engineering-Standort mit rund 650 Beschäftigten führt die bisher auf mehrere Hallen verteilten Aktivitäten an einem Ort zusammen. Ziel ist es laut Unternehmensangabe, Abläufe in Produktion, Logistik, Service und Verwaltung zu vereinfachen und das internationale Produktionsnetzwerk leistungsfähiger aufzustellen.

Mit einem Investitionsvolumen von über 50 Mio. Euro zählt der Neubau zu den umfangreichen Projekten in der Unternehmensgeschichte. Der Bau startete im Oktober 2024. Entstanden ist ein Gebäudekomplex mit mehr als 50.000 m² Fläche. Dazu gehören eine Produktionshalle, ein automatisiertes Hochregallager, ein Bürogebäude und ein Kundenzentrum.

Produktion, Logistik und Kundenzentrum unter einem Dach

Am neuen Standort werden Produktions- und Engineering-Aufgaben gebündelt. Das soll nicht nur interne Wege verkürzen, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Fertigung, Verwaltung, Service und Logistik verbessern. Das automatisierte Hochregallager unterstützt die Materialflüsse am Standort.

Zum Gebäudekomplex gehört außerdem ein Kompetenzzentrum mit Showroom für Kunden aus der Holz- und Möbelindustrie. Dort werden Maschinen mit hohem Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad gezeigt. Zudem stehen Räume für Schulungen und Beratung zur Verfügung, insbesondere für Kunden aus Osteuropa.

Energieeffizienter Betrieb und moderne Arbeitsumgebung

Die rund 650 Beschäftigten profitieren von einer neu gestalteten Arbeitsumgebung. Beim Bau des Bürokomplexes kam Holz als Baustoff zum Einsatz. Fotovoltaik, Wärmerückgewinnung und ein Gebäudemanagementsystem sollen dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken und Betriebskosten sowie Emissionen zu reduzieren.

Die Eröffnung fällt mit dem 25-jährigen Jubiläum der polnischen Einheit zusammen. Zur Feier kamen rund 300 Gäste und Mitarbeitende zusammen.

Der Neubau ist Teil eines mehrjährigen Investitionsprogramms mit einem Volumen von über 200 Mio. Euro. Rund 120 Mio. Euro des größtenteils abgeschlossenen Programms fließen laut Unternehmensangabe in Neubauten und Modernisierungen an deutschen Standorten. Am Hauptsitz in Schopfloch wurde unter anderem in Produktion, Logistik, Bürogebäude und ein neues Kundencenter investiert.

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