Passgenaue Lösungen für Bearbeitungszentren

Artikel vom 3. August 2022
Automatisierung/Steuerungstechnik

Der Maschinenbauer Reichenbacher Hamuel legt seine CNC-Bearbeitungszentren auf die unterschiedlichen Anforderungen seiner Kunden aus Industrie und Handwerk aus. Die CNC-Lösung von Siemens erlaubt dabei die flexible Wahl der Antriebe sowie die Erstellung eigener Benutzeroberflächen und individueller Bedienkonzepte.

Das offene CNC-Steuerungssystem erlaubt es Maschinenbauern, eigene und kundenspezifische Bedienoberflächen zu integrieren (Bild: Siemens).

Das offene CNC-Steuerungssystem erlaubt es Maschinenbauern, eigene und kundenspezifische Bedienoberflächen zu integrieren (Bild: Siemens).

Auch Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen wollen von den Vorteilen profitieren, die Automatisierung den Industrieunternehmen gebracht hat. Holz, Stein und Glas verarbeitenden Betrieben bringt der Umstieg von der manuellen Produktion auf CNC-Bearbeitungszentren mit automatisierten Abläufen viele Vorteile. Dabei werden oft besondere Anforderungen an die Maschinen gestellt: CNC-Bearbeitungszentren für diese Betriebe müssen eine große Anzahl an Funktionen bieten, um beispielweise das breitgefächerte Angebot von Handwerksbetrieben abbilden zu können. Die Maschinen müssen flexibel und effizient produzieren, die Herstellung von vorprogrammierten Teilen soll naht- und reibungslos erfolgen. Zudem muss die Bedienung intuitiv und einfach erlernbar sein − und das alles zu einem marktgerechten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Maschinen im Baukastenprinzip

Diesen Herausforderungen stellt sich die Firma Reichenbacher Hamuel, die Industrie und Handwerk mit CNC-Bearbeitungszentren für die Verarbeitung von Kunststoff, Leichtmetall, Verbundwerkstoff und Holz beliefert. Das Unternehmen aus der Nähe von Coburg entwickelt 5-Achs-Bearbeitungszentren, die Maschinenanwender nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen und auf ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtet konfigurieren lassen können.

Die flexible Kombination von »Sinamics S210«- und »S120«-Antrieben sowie »Simotics 1FK2«- und »1FK7«-Motoren an der »Sinumerik MC«-Steuerung ermöglicht passgenaue Maschinenlösungen (Bild: Siemens).

Die flexible Kombination von »Sinamics S210«- und »S120«-Antrieben sowie »Simotics 1FK2«- und »1FK7«-Motoren an der »Sinumerik MC«-Steuerung ermöglicht passgenaue Maschinenlösungen (Bild: Siemens).

Der Maschinenbauer setzt dabei auf ein umfassendes Automatisierungspaket auf Basis der neuen CNC »Sinumerik MC«. Mit den skalierbaren Kombinationsmöglichkeiten aus dem Siemens-Portfolio kann das Unternehmen sämtliche Kundenanforderungen erfüllen. Vor allem die Verbindung unterschiedlicher »Sinamics«-Antriebe und korrespondierender »Simotics«-Motoren ermöglicht es, die CNC-Bearbeitungszentren auf die speziellen Ansprüche der Kunden auszurichten. Für jede Anforderung findet sich die passende Kombination, um die Maschinen nicht überdimensionieren zu müssen, was sich auch auf den Preis auswirkt.

Der Maschinenbauer nutzt zudem das »TIA Portal«, um Anlagen in Betrieb zu nehmen. Dank des komfortablen Engineerings mit modernen Programmiersprachen und umfangreichen Werkzeugen zur Umsetzung von Standardanwendungen wird die Inbetriebnahmezeit deutlich reduziert.

Einstieg in die Automatisierung

Mit dieser Lösung konnte zum Beispiel die Firma innbau Beton aus Mettenheim erfolgreich unterstützt werden. Der Betrieb stellt Betonfertigteile für den Wohnungs- und Gewerbebau her. Komplexe Teile werden mithilfe von Schalungen gegossen, die bisher manuell hergestellt wurden. Jetzt nutzt der Betonteileproduzent zum ersten Mal ein CNC-Bearbeitungszentrum. Deshalb lautete auch eine der Vorgaben, die Bedienung so einfach wie möglich zu gestalten, um Erstanwendern den Einstieg zu erleichtern.

»Dank der intuitiven Bedienoberfläche, die auf dem bekannten Betriebssystem Windows aufbaut, konnten wir uns schnell in die Bedienvorgänge einarbeiten«, berichtet Georg Wimmer, Maschinenführer bei innbau Beton, anerkennend. Nach kurzer Zeit entstanden die ersten Betonschalungen, die sich nun schneller und genauer produzieren lassen, als das bisher möglich war. Das CNC-System ermöglicht dabei, dass die im Büro erstellten Teileprogramme nahtlos zur Abarbeitung auf die CNC-Maschine übertragen werden können.

Reichenbacher Hamuel und innbau Beton setzen gerne auf Siemens: Der Maschinenbauer kann maßgeschneiderte Bearbeitungszentren an bisher manuell arbeitende Betriebe liefern, und der Betonteilefertiger kann Aufträge schneller und in besserer Qualität erfüllen.

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