Senoplast hat eine neue Extrusionsanlage in Betrieb genommen

Artikel vom 11. Juli 2022
Teile und Beschläge vorwiegend aus Kunststoff

Am 20. Juni 2022 hat Senoplast eine neu errichtete Extrusionsanlage am Hauptstandort in Piesendorf/Österreich in Betrieb genommen. Die moderne Maschine ist auf die Fertigung von Halbzeugen aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer), ABS/PMMA (Polymethylmethacrylat), ABS/PC (Polycarbonat) und PS (Polystyrol) in glatter Ausführung sowie in diversen Prägungen spezialisiert. Die gesamte Investitionssumme beträgt laut Angabe des Unternehmens 7,5 Mio. Euro.

Eöffnung der neuen Extrusionsanlage (Bild: Senoplast).

Eöffnung der neuen Extrusionsanlage (Bild: Senoplast).

Senoplast hat im Zuge der Errichtung der Extrusionsanlage auch die bestehende Halle mit einer neuen Zu- und Abluftanlage ausgestattet. Damit wurden ein klimafreundliches Beheizen bzw. Kühlen und eine bedeutende Einsparung an CO2-Emissionen möglich. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen, die mit Kältemitteln betrieben werden, sollen sich mit der neuen Klimatisierung bis zu 85 % an Treibhausgas-Emissionen einsparen lassen.

Die neue Anlage erhöht die Fertigungskapazität um ca. 4500 t (Bild: Senoplast).

Die neue Anlage erhöht die Fertigungskapazität um ca. 4500 t (Bild: Senoplast).

Nachhaltigkeit als wichtiger strategischer Pfeiler

Neben den bereits erhältlichen »senosan ECO«-Möbelfolien, die größtenteils aus aufbereiteten Kunststoffrezyklaten hergestellt werden, sollen Biokunststoffe unter der Marke »senosan ECO-B« das klimaschonende Produktprogramm von Senoplast erweitern. Das Unternehmen hat dabei den Weg des Massebilanzansatzes gewählt, bei dem erneuerbare Rohstoffe bereits am Beginn der Produktionskette als Ersatz für fossile Grundstoffe verwendet werden.

»Die dafür nötige ISCC-Plus-Zertifizierung haben wir bereits erhalten. Das ist ein großer Schritt zum Ziel einer klimaneutralen Produktion am Standort in Piesendorf«, erklärt Geschäftsführer Günter Klepsch. Außerdem arbeite Senoplast intensiv an der Entwicklung von biobasierten Kunststoffen auf Basis von PLA-Compounds (Polylactid Acid). Zusätzlich sollen die bereits laufenden Maßnahmen zur ressourcenschonenden Produktion wie die Nutzung erneuerbarer Energien und die Erhöhung des Rezyklatanteils in der Produktion weiter vorangetrieben werden.

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