U-Power übernimmt Kübler Workwear und stärkt PSA-Angebot in Europa

Artikel vom 10. September 2026
Schutz-/Berufskleidung

Mit der Übernahme von Kübler möchte U-Power sein Angebot für persönliche Schutzausrüstung in Europa ausbauen. Im Fokus stehen Berufskleidung, Sicherheitsschuhe, Fachhandel und ein breiteres »Head-to-Toe«-Sortiment für professionelle Anwender.

Bild: Kübler.

Bild: Kübler.

U-Power übernimmt 100 % der Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG. Die verbindliche Vereinbarung wurde am 21. August 2026 unterzeichnet. Der Zusammenschluss soll zwei europäische Unternehmen der PSA-Branche mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammenführen: Der Anbieter aus Paruzzaro bringt seine Präsenz im Bereich Sicherheitsschuhe, Workwear und europäische Vertriebsnetzwerke ein, und Kübler ergänzt die Gruppe mit langjähriger Kompetenz in Arbeits- und Schutzkleidung, Corporate Wear, Fachhandelsstrukturen und einer gewachsenen Marktposition insbesondere im DACH-Raum.

Die Transaktion ist Teil der Strategie, das bisherige Angebot im Bereich Sicherheitsschuhe zu einem umfassenderen »Head-to-Toe«-Angebot weiterzuentwickeln. Nach der Übernahme der Cerva-Gruppe soll die Eingliederung des Unternehmens aus Plüderhausen die Präsenz in Deutschland stärken und das Portfolio um eine etablierte Workwear-Marke erweitern. Für professionelle Anwender soll daraus ein breiteres Leistungsangebot in den Bereichen Arbeitskleidung, Safety Footwear und persönliche Schutzausrüstung entstehen.

Kompetenzen und Vertriebsnetze bündeln

Die Unternehmen wollen ihre jeweiligen Stärken erhalten und zugleich gemeinsame Wachstumschancen nutzen. Geplant sind Synergien im operativen Bereich und in der Lieferkette, der Ausbau des Arbeitsbekleidungsangebots sowie die Einführung eines vollständigen »Head-to-Toe«-Sortiments unter beiden Marken. Auch Cross-Selling über die europäischen Netzwerke beider Gruppen hinweg ist vorgesehen.

Der Zusammenschluss soll Kunden und Fachhandel ein erweitertes Sortiment und zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Dabei bleibt die Nähe zu den bestehenden Vertriebspartnern ein wichtiger Punkt: Die bekannten Ansprechpartner sollen erhalten bleiben, bestehende Vereinbarungen weiter gelten und laufende Projekte wie gewohnt fortgeführt werden.

Kontinuität am Standort Plüderhausen

Der Standort Plüderhausen steht laut Mitteilung für Produkt- und Entwicklungskompetenz, funktionales Design sowie gewachsene Partnerschaften mit Fachhandel und Industrie. Auch nach der Übernahme soll die Marke daher weiter eigenständig am Markt auftreten. Das bestehende Managementteam unter Leitung von CEO Richard Scheiner soll die operative Entwicklung weiter vorantreiben. Für Kunden und Geschäftspartner steht damit Kontinuität im Vordergrund, während die Einbindung in eine europäische Unternehmensgruppe zusätzliche Möglichkeiten für Internationalisierung und Portfolioentwicklung eröffnen soll.

Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich im ersten Quartal 2027 erfolgen.

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