Weinig entwickelt mit drei Partnern eine »WaaS«-Lösung

Artikel vom 6. Dezember 2021
Finanzierung

»SaaS«, also Software as a Service, ist mittlerweile eine beliebte Art der Softwarenutzung. Weinig entwickelt mit drei Partnern in den nächsten drei Jahren ein entsprechendes Geschäftsmodell für den Holzbereich »Woodworking as a Service«, um Anwendern mehr Flexibilität bei Markt- und Konjunkturschwankungen sowie Zugang zu neuesten Technologien zu ermöglichen.

Die Beiteiligten von Weinig, Hogra-Holz, Fraunhofer IPA, Roth und VDMA beim Projektstart (Bild: Weinig).

Die Beiteiligten von Weinig, Hogra-Holz, Fraunhofer IPA, Roth und VDMA beim Projektstart (Bild: Weinig).

Mit dem »Woodworking as a Service«-Modell möchten Weinig und seine Partner, das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Roth Steuerungstechnik und Hogra-Holz, es künftig Anwendern ermöglichen, eine Maschine nach der tatsächlichen Nutzung zu bezahlen. Eine Maschine wird also nicht einmalig für einen hohen Betrag angeschafft, sondern Anwender erhalten eine Maschine, deren Auslastung in regelmäßigen Abständen in Rechnung gestellt wird. Damit steht für die beteiligten Unternehmen nicht mehr die Maschine im Vordergrund des Geschäftsmodells, sondern die Maschinenleistung, ihre Ausbringungsmenge und Verfügbarkeit sowie der gebotene Service, der all dies zusichert.

Förderung durch Land Baden-Württemberg

Im Zuge des Förderprogramms »InvestBW« des Landes Baden-Württemberg hat die Weinig-Gruppe nach eigener Angabe auch die Zusage zur Förderung der Geschäftsmodellinnovation »Woodworking as a Service« erhalten. Im Rahmen des Programms werden Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg für technologische Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert, die auf neue sowie datenbasierte Geschäftsmodelle und Dienstleistungen (Smart Services) abzielen. Weinig wird dabei mit der Roth Steuerungstechnik GmbH, der Hogra-Holz GmbH und dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) zusammenarbeiten:

  • Das Fraunhofer IPA unterstützt das Konsortium mit den neusten Methoden aus der Wissenschaft und mit Expertise in der Geschäftsmodellierung.
  • Roth Steuerungstechnik ist der Softwareexperte im Team und ein wichtiger Partner rund um die Entwicklung der technischen Anwendung des Service.
  • Die Hogra-Holz GmbH ist Pilotkunde. Darauf sei man besonders stolz, wie Jochen Ganz, Leiter der Abteilung New Business & Innovation bei Weinig, mitteilt. Mit der Beteiligung von Hogra-Holz könne sichergestellt werden, dass das Geschäftsmodell nah an den Anforderungen der Anwender entwickelt und von Beginn an die Kundenperspektive integriert werde.

Im Rahmen des »Solid Wood Summit« wurde das neue Geschäftsmodell bereits vorgestellt. Weinig stellt das Video dazu auf seiner Webseite weiterhin zur Verfügung (Registrierung erforderlich).

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