VDMA-Fachverband Holzbearbeitungsmaschinen blickt optimistisch in die Zukunft

Artikel vom 2. März 2021
Beratungen

Eine Steigerung der Produktion von Holzbearbeitungsmaschinen um 3% erwartet der VDMA-Fachverband Holzbearbeitungsmaschinen in diesem Jahr.

Grafik: VDMA

Grafik: VDMA

»Ich bin optimistisch. Wir gehen von einer Produktionssteigerung und einem dreiprozentigen Plus in der Nachfrage im laufenden Jahr aus«, erklärte Markus Hüllmann, CEO von Kraft Maschinenbau und seit Jahresbeginn der neue Vorsitzende des VDMA-Fachverbands Holzbearbeitungsmaschinen. Angesichts der durch Corona bedingten Probleme sei diese Erwartung durchaus ambitioniert.

Für das Jahr 2020 meldet der Fachverband einen Produktionsrückgang um 15% auf 2,86 Mrd. EUR. Wichtig sei es aber, so Hüllmann, Technologieführer zu bleiben. »Das Losgröße-1-Geschäft hat bei uns schon viel früher begonnen als in anderen Branchen.« Denn es sei weniger aufwendig als in der Autoindustrie.

Neue Herausforderungen durch Corona

Herausforderung in Corona-Zeiten seien einer Blitzumfrage zufolge neben Nachfragerückgang und Bruch der Lieferkette v. a. Reisebeschränkungen und dadurch bedingte Abnahmeverzögerungen.

Trotz des Rückgangs der Produktion um 15% ist der Verband optimistisch und geht von einem Produktionsplus von 3% für das Jahr 2021 aus: »Aufgrund der verbesserten Auftragslage im vierten Quartal sind wir optimistisch, dass unsere Prognose zutrifft«, sagte Dominik Wolfschütz, Marktspezialist des VDMA-Fachverbands Holzbearbeitungsmaschinen.

Die Exporte von Holzbearbeitungsmaschinen gingen in den Monaten Januar bis November um 15% zurück. Nur geringe Rückgänge oder auch Zuwächse waren in China, Österreich, Brasilien und der Türkei zu verzeichnen. Überdurchschnittliche Rückgänge gab es in den Märkten USA, Großbritannien, Italien und Spanien. Von Corona unbeeindruckt zeigte sich die Landtechnik mit einem Produktionsplus von 10%. Unter den Importen aus China stechen die Kreissägen mit einem Volumen von 99 Mio. EUR hervor. Dieser Anteil wird auf den Trend zum Do-it-Yourself zurückgeführt.

Ausblick auf die Ligna 2021

Im Blick auf die anstehende Fachmesse Ligna »sprühen wir vor Optimismus«, erklärte der Geschäftsführer des Fachverbandes Dr. Bernhard Dirr. Das große Treffen der Branche wurde vom Mai auf Ende September (27. September bis 1. Oktober) verschoben. Die Fachmesse werde anders als gewohnt ablaufen. Aus Übersee sei nur mit geringem Besuch zu rechnen. Dafür ergänzten digitale Zusatzangebote die Veranstaltung.

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